A'proPOS ein Produkt derHB Concepts GmbH

Ausfallsicherheit

Was weiterläuft,
wenn die Leitung
weg ist.

Jeder Kassenanbieter schreibt „offlinefähig“ auf das Blatt. Was das im Laden heißt, sieht man erst, wenn es jemand Minute für Minute aufschreibt. Hier steht es: Volle Schlange, Leitung weg — und an der Kasse merkt niemand etwas.

01 Apropos Vorrat — was im Gerät liegt

Die Kasse fragt beim Kassieren niemanden um Erlaubnis

Artikel, Preise, Kassierer, Rechte und das Kassenlayout liegen auf dem Gerät und werden abgeglichen — nicht abgefragt. Deshalb wartet der erste Klick nach dem Anmelden auf nichts, und deshalb fällt ein Ausfall zunächst gar nicht auf.

Artikel, Preise, Barcodes

Der ganze Stamm, nicht die zuletzt benutzten. Auch die Suche läuft örtlich.

Kassierer, PIN und Rechte

Anmelden geht ohne Leitung. Wer keinen Rabatt geben darf, darf es auch offline nicht.

Kassenlayout und Gestaltung

Kacheln, Farben, Seite des Bons — sonst sähe die Kasse im Ausfall anders aus als sonst.

Die Warteschlange

Jeder Beleg, der nicht durchging, liegt auf dem Gerät, bis er bestätigt ist.

02 Apropos Hergang — Minute für Minute

Ein Freitagabend, aufgeschrieben

  1. 17:45 — Die Leitung fällt aus. Niemand merkt es, weil nichts wartet.
  2. 17:46 — Es wird weiterkassiert: Bon, Rückgeld, Schublade, Retoure, geteilte Zahlung. Jeder Vorgang bekommt seine eigene Kennung mit auf den Weg.
  3. 17:52 — Auch die Sicherheitseinrichtung antwortet nicht. Der Beleg wird gebucht und trägt den Vermerk „nicht signiert“; jeder erfolglose Versuch landet mit Uhrzeit und Grund im Fiskalarchiv.
  4. 19:02 — Die Leitung ist zurück. Die Belege laufen nach, jeder genau einmal; die unsignierten werden nachsigniert, der Signaturzähler springt in einem Rutsch weiter.
  5. 19:40 — Abschluss. Die Zahlen werden eingefroren und an den vorigen Z-Bericht gekettet.

03 Apropos Wiederkehr — warum nichts doppelt ankommt

Die Kennung entscheidet, nicht die Uhrzeit

Jeder Vorgang trägt eine eigene Kennung

Der Server erkennt einen Beleg wieder, den er schon hat, und nimmt ihn nicht zweimal an. Ohne das müsste abends jemand Bons zählen.

Abgelehnt ist nicht dasselbe wie offline

Hat der Server geantwortet und abgelehnt — etwa weil die Kasse nicht geöffnet ist —, bleibt der Bon stehen und die Kasse nennt den Grund. Nur wenn keine Antwort kommt oder ein Serverfehler, geht der Beleg in die Warteschlange. Ein grüner Haken für einen abgelehnten Verkauf wäre die teuerste Art von Freundlichkeit.

Der eingefrorene Abschluss bleibt eingefroren

Ein Bon, der später nachfließt, kann einen gedruckten Z-Bericht nicht mehr rückwirkend verändern. Genau dafür wird eingefroren.

04 Apropos Amt — ein belegter Ausfall ist harmlos

Ein unerklärter Beleg ohne Signatur ist es nicht

Die Kassensicherungsverordnung will nicht, dass ein Laden stillsteht, weil ein Gerät klemmt. Sie will, dass der Ausfall nachvollziehbar ist.

Jeder Versuch wird abgelegt

Auch der erfolglose, samt Antwort der Sicherheitseinrichtung. Ein Ausfall ohne Spur ist das Problem, nicht der Ausfall.

Die Kasse prüft sich selbst

Die Signaturzähler werden über alle Kassen laufend abgeglichen — Sie sehen in der Übersicht, dass alles lückenlos ist, bevor jemand fragt.

Nachsignieren mit einem Klick

Und wenn eine Kasse an der Sicherheitseinrichtung gar nicht angemeldet ist, sagt der Statusschirm das im Klartext — statt „Nachsignierung nötig“ zu raten.

Am schnellsten sehen Sie es selbst

Der Testzugang baut sich in etwa einer Minute auf — mit allen Modulen, auch denen, die Sie später vielleicht nicht buchen. Damit Sie nicht raten müssen.